Andacht zum 20. Januar 2018: Alles ist möglich

Guten Morgen,
„Alles ist möglich, dem der da glaubt“ – diesen Satz hat Jesus einmal gesagt. Und ich überlege mir immer wieder, ob das wirklich so funktioniert. Jesus hatte da keine Probleme, bei ihm klappte irgendwie alles. Der ging sogar übers Wasser – bei mir klappt das nur ab 10 Grad unter Null.
Hat Jesus uns da etwa zu viel versprochen? Hat er die Erwartung damit zu hoch geschraubt?
Auf der anderen Seite merke ich: Das Problem liegt ja oft nicht daran, dass ich mir und Gott zuviel zutraue, sondern zuwenig! Und so schraube ich aus Angst vor Enttäuschung meine Erwartungen nach unten …
Dann wird der Satz „Das wird sowieso nix“ zu meinem Mantra.
Große Träume werden entsorgt.
Manche heimliche Hoffnung schminke ich mir ab.
Ich will lieber nur kleine Brötchen backen – da kann nicht so viel schief gehen.
Aber wie soll sich da in meinem Leben etwas verändern, wenn ich mir und meinem Gott nichts zutraue? Wenn ichs nicht mal versuche?
„Alles ist möglich, dem der da glaubt“ – Jesus weiß, dass ich kein Wundertäter bin. Aber er gibt mir mit diesen Satz einen ordentlichen Schubser: Habe Mut und Vertrauen – dann geht mehr als du denkst.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen